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Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für die Therapie von Lungenkrankheiten

WATL

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Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für die Therapie von Lungenkrankheiten, kurz WATL genannt, wurde 1964 als eingetragener Verein gegründet, um unabhängige wissenschaftliche Forschungsvorhaben bei Lungenkrankheiten in gemeinschaftlicher Arbeit der Mitglieder nach den anerkannten Grundsätzen der Wissenschaft und ärztlichen Ethik durchzuführen.

Um dieses Ziel erreichen zu können, erarbeitete die WATL Grundlagen und Methodik kontrollierter, multizentrischer klinischer Studien, und dies in einer Zeit, in der das Schlagwort "evidence based medicine" keineswegs geläufig war. Während in den früheren Jahren die Therapie der Tuberkulose im Vordergrund stand, weitete sich im Laufe der Jahre das Spektrum und zunehmend gerieten andere, insbesondere nicht alltägliche Erkrankungen ins Gesichtsfeld der WATL. So erfolgten Studien u.a. zur Sarkoidose, zum Lungenemphysem bei Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, zur Histiozytose und zu den nicht-tuberkulösen Mykobakteriosen. Insgesamt publizierte die WATL über 60 Arbeiten.

Das primäre Verdienst der WATL besteht in der Erarbeitung der Grundlagen und der methodischen Wege für chemotherapeutische Studien, die kontrolliert und multizentrisch konzipiert sein sollten, in der klinischen, vor allem pneumologischen Forschung in Deutschland, und in der Publizierung und Verbreitung dieser Ergebnisse.

WATL e.V.   ¤  Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für die Therapie von Lungenkrankheiten